Die Dötlinger Firminus - Kirche ist erstmals 1270 beurkundet, als der Innenraum um den heutigen gotischen Altarraum bereits erweitert war. Benannt ist die Kirche nach dem hl. Firminus, Bischof von Amiens, der im 4. Jhd. den Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen starb. Der älteste Teil mit frühromanischen Stilelementen stammt aus der Zeit um 1100. Der gotische Anbau erfolgte um 1250. Wie bei Feldsteinkirchen üblich, steht der Turm im Westen, sein Mauerwerk misst teilweise 1,80m. Bis 1949 deckten den Turmhelm noch Halbrundpfannen (sog. Mönch + Nonne). Typisch für die frühromanische Baukunst sind außen die mächtigen Granitquader, innen die überputzten Granitsteine. Zwischenräume wurden mit Kalkmörtel und Gussmauerwerk ausgefüllt. Im Innern fällt der reichverzierte barocke Altaraufbau ins Auge, ein auffälliger Gegensatz zum schlichten wuchtigen Gemäuer der Firminus - Kirche. Um 1613 dürften die Emporen eingebaut sein. Erstmals wird Dötlingen als Thutelinge 1203 erwähnt und feiert somit in diesem Jahr sein 800 jähriges Bestehen . Landschaftlich bevorzugt bietet der Ort heute dem Urlauber das Bild einer besonders gastlichen Gemeinde. Bekannt ist Dötlingens Gastronomie durch kulinarische Spezialitäten. Zahlreiche urige Landgasthöfe servieren im Frühjahr z.B. Spargelgerichte (direkt vom Erzeuger), auch Wild - und Fischspezialitäten bereichern die Speisekarte. Nicht zu vergessen die zünftigen Kohlfahrten, sobald der erste Frost den Grünkohl "reif" gemacht hat. Serviert mit Kochwurst, Kasseler, Speck und Pinkel ist gerade Dötlingen für dieses " Oldenburger Nationalgericht" Anlaufstelle.